SPECIAL

Elektrische Größe

Ein „Fieseler Storch“ im Maßstab 1:3


Fast fünf Meter Spannweite und knapp 40 Kilogramm Gewicht sind eine besondere Nummer – vor allem mit Elektroantrieb und in perfekter Scale-Ausführung.

Der italienische Modellbauprofi Paolo Severin (www.paoloseverin.it) ist den AUFWIND-Lesern nicht zuletzt durch die Berichterstattung über seine „Piper J-3“ in AUFWIND 1/2011 und 2/2011 bekannt. Herausragendes Merkmal seiner Modelle ist die vorbildgetreue Gemischtbauweise aus Stahlrohren und Holz sowie der hohe Grad an Perfektion die Paolo Severin regelrecht zelebriert.

Das neueste Werk des sympathischen Italieners ist ein Scale-Nachbau des bekannten „Fieseler Fi-156 Storch“ im Maßstab 1:3. Die Eckdaten des Modells lassen aufhorchen: 4,85 Meter Spannweite, 38,5 Kilogramm Fluggewicht, 3,2 Meter Länge und ein kräftiger Elektroantrieb von Rainer Hacker. Alternativ kann das Modell auch mit einem Zweizylinder-Reihenmotor mit 150 ccm angetrieben werden.

Durch den Kontakt zu Rainer Hacker kam Paolo Severin auf den Gedanken seinen Storch zu elektrifizieren. Das Team bei Hacker in Ergolding (Bayern) machte sich an die Arbeit und ermittelte einen „A-200“-Motor, der mit zwei 12s-LiPo mit jeweils 30 Amperestunden und jeweils 5,8 Kilogramm Eigengewicht gespeist wird. Als Luftschraube kommt eine beeindruckende 34x12“ von Menz zum Einsatz.

Die ersten Flüge des beeindruckenden Modells haben gezeigt, dass damit sogar Großsegler mit rund 25 Kilogramm Gewicht geschleppt werden können. Die neue Saison will Paolo Severin zu weiteren Testflügen nutzen und bald ausführlich in AUFWIND berichten. Wer Interesse an dem Modell gefunden hat, kann bei Paolo Severin einen Bausatz zum Preis von 7.000,- Euro käuflich erwerben.

Redaktion


Der Antrieb ist kraftvoll genug um auch 25-kg-Großsegler zu schleppen.


Das Flugbild weiß zu begeistern, nicht nur die Fans historischer Flugzeuge.


Die Gemischtbauweise mit Stahlrohrrumpf, Holz-Tragflächen und -Leitwerken wird von Paolo Severin (Mitte) beherrscht.


Perfektion bis ins Detail. Hier die Flügelaufhängung mit einem gelaserten Stahlbeschlag.


Die komplette Antriebseinheit sitzt vor dem Motorspant. Nur so ließ sich der Schwerpunkt einstellen.



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Diesen Beitrag und noch viel mehr finden Sie in AUFWIND Ausgabe 3/2011

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