TEST

"Grob G-103" von Lindinger

Knappe drei Meter


Die "Grob-103 Twin III Acro" von Lindinger ist ein handliches und attraktives Semi-Scale-Modell.

Im Original ist die "Grob G-103" - landläufig auch als "Twin Astir" bezeichnet - ein beliebtes doppelsitziges Sport- und Schulungsflugzeug der Grob-Werke in Mindelheim. Steht noch das Wörtchen "Acro" dabei, ist das Flugzeug auch für Kunstflug zugelassen. Die Version "III Acro" ist eine Weiterentwicklung der "Twin II" mit einem veränderten Flügel in Trapezform und einer Spannweite von 18 Metern. Neben der "III Acro" gibt es noch eine Version mit 20 Metern Spannweite, die durch Ansetzen von Wing- lets erreicht wird und für eine Erhöhung der Gleitzahl sorgt. Eine weitere eigenstartfähige Version ist die "Twin III SL" mit Klapptriebwerk und lenkbarem Bugfahrwerk.

Das von Lindinger vertriebene Modell der Firma Planet-Hobby entspricht der "Twin III Acro" und hat 2,75 Meter Spannweite. Zuerst habe ich mal die sauber und aufwändig verpackten Einzelteile des Modells begutachtet. Besonders gefreut habe ich mich über die geradezu riesige Rumpföffnung im Bereich der Kabinenhaube, die einen absolut stressfreien Einbau der Komponenten versprach. Eine Fehleinschätzung, wie sich später noch herausstellen sollte. Der Rumpf ist sauber laminiert, im Bereich der Kabinenhaube sinnvoll mit Kohleeinlagen verstärkt und einfarbig weiß lackiert.

Begonnen habe ich mit dem Ausbau des Rumpfes: Für die beiden Fahrwerke wurden Radaufnahmen aus Holz aufgebaut, in die später die Radachse gelagert wurde. Ein Highlight und Augenschmaus zugleich sind die Räder mit Alufelgen. Schade, dass man davon später im verbauten Zustand nicht mehr viel sieht. Die Lagerung übernehmen kleine Plastikbuchsen, die in die Felgen eingepresst und durch Einschieben der Radachse mit der Radaufnahme ver- bunden werden. Das seitliche Radspiel wurde mit kleinen Holzscheiben ausgeglichen und die gesamte Einheit mit angedicktem Harz in den angeschliffenen und mit Spiritus entfetteten Rumpf eingeklebt. Zur Sicherheit habe ich die Hauptfahrwerksaufnahme noch mit zwei Glasgewebematten überzogen. Weiter ging es mit dem Ausbau des Höhenleitwerks. Die Anleitung sieht für die Anlenkung des Höhenruders das Einkleben eines schmalen Servos in das Seitenleitwerk vor. Eine Variante, die mir jedoch nicht zusagt, da man das Servo dann zum einen nicht mehr warten, beziehungsweise wechseln kann. Zum anderen ist das zusätzliche Gewicht - im Hinblick auf die Belastung des T-Leitwerks, insbesondere bei et-was härteren Landungen am Hang - sicherlich nicht zuträglich. Abgesehen davon muss man jedes Gramm am Heck auch vorne in der Nase mit Bleizugabe kompensieren. So habe ich kurzerhand ein Bowdenzugrohr mit 0,8-mm-Stahldraht und Plastik-ummantelung zur Anlenkung verlegt und entsprechend im Rumpf fixiert. Durch eine Öffnung an der Auflagefläche des Höhenleitwerks tritt der Stahldraht aus, er wurde mit einer Z-Kröpfung versehen und in das Ruderhorn des Höhenruders eingehängt. In die Auflage sind kleine Aluplatten mit Gewinden eingeharzt, an denen das Höhenleitwerk verschraubt wird. Leider waren die Bohrungen und die Gewinde nicht hundertprozentig vertikal eingebracht, was beim Verschrauben ein wenig seltsam aussieht, die Funktion jedoch nicht beeinträchtigt.

Ganz ähnlich bin ich auch bei der Anlenkung des Seitenruders vorgegangen. Auch hier habe ich ein Bowdenzugrohr im Rumpf eingebracht, eine entsprechende Öffnung am Rumpfende für den Austritt vorbereitet und anschließend das Rohr mit dem Rumpf verklebt. Das Seitenruder war zwar über Scharniere schon am Rumpf angeschlagen, aber noch nicht verklebt. Hier mussten die Scharnierschlitze ein wenig nachgearbeitet werden damit der Spalt zwischen Rumpf und Ruder nicht zu groß ausfiel. Nach dem Einkleben der Scharniere mit Epoxid-harz war auch dieser Bauschritt abgeschlossen und es konnte mit dem Einbau der Servos weiter gehen. Da das mitgelieferte Servobrett nur für das Seitenruderservo vorgesehen war, habe ich ein neues aufgebaut und mit einer zusätzlichen Ausfräsung für ein Hitec-Servo "HS-225MG" versehen. Die Rudermaschinen wurden dann mit Schrumpfschlauch ummantelt liegend in das Servobrett gedrückt und mit ein wenig Harz fixiert. Nach dem Einpassen des Bretts konnte diese Einheit dann im Rumpf positioniert und mit eingedicktem Epoxidharz eingeklebt werden. Hier musste ich beachten, dass weniger Platz im Rumpf war, als ich angenommen hatte, denn die Cockpitwanne hat auf der Unterseite sehr groß bemessene Ausbuchtungen, die die Bauhöhe der Komponenten im Rumpf limitiert. Anschließend ließ sich dann die mechanische Verbindung der Stahldrähte von Seiten- und Höhenruder mit den Servos herstellen. Nach dem Mitteln der Servos mit einem Servotester (Jeti-Box) habe ich die Einhäng- positionen an den Stahldrähten markiert, mit einer Z-Kröpfung versehen und in die Ruderhörner eingehängt - spielfrei und einfach!

Der Aufbau der Kabinenhaube stand als Nächstes auf der Liste und hat mindestens genauso viel Zeit in Anspruch genommen wie die restliche Arbeit des gesamten Modells. Hier sollte man sich auch wirklich die Zeit nehmen, dann wird man mit einer fantastischen Kabinenhaube und guter Passgenauigkeit belohnt. So musste die Wanne auf Maß geschliffen werden. Das bedeutet: langsam und vorsichtig an die Rumpfkontur herantasten und nicht den Umrisslinien vertrauen! Auf der Unterseite wurde der Rahmen noch rundherum mit kleinen Sperrholzstreifen verstärkt, was die Festigkeit der Wanne deutlich erhöhte. Nach dem Einkleben der vorderen Sperrholzhalterung im Rumpf, konnte auch ein kleiner Bolzen in der Wanne eingepasst werden, der später die Haube sicher am Rumpf hält. Im hinteren Bereich habe ich einen beiliegenden Haubenverschluss mit Federbolzen im Rumpf verbaut, der nach dem Ausnehmen eines kleinen Schlitzes auf der Rumpfoberseite mit Sekundenkleber fixiert und nachträglich mit reichlich angedicktem Epoxidharz verklebt wurde. Jetzt sollte eigentlich der Aufbau der Instrumentenpilze folgen, jedoch fehlte bei dem vorliegenden Modell der Dekorbogen, der wurde aber prompt von der Firma Lindinger nachgeliefert. Der Aufbau der Instrumentenpilze ging anschließend schnell von der Hand: Die Aufkleber wurden platziert und die Pilze in der Wanne mit Sekundenkleber fixiert. Jetzt fehlten noch die Anpassung der Lexan-Kabinenhaube und deren Verklebung mit der Wanne. Dies habe ich natürlich direkt auf dem Rumpf zusammengefügt, damit später auch alles passt. Vorher habe ich den Rumpf mit ausreichend Trennmittel behandelt. Nach dem Aushärten des Epoxidharzes konnte die Haube leicht wieder abgenommen werden.

Das Modell lässt sich als Segler oder Elektrosegler aufbauen. Für die motorisierte Variante liegen Sperrholzteile für einen Motorspant bei, auf den ein Außenläufer rückwandig aufgeschraubt werden kann und mit einer verlängerten Motorwelle durch ein vorgefertigtes Loch an der Rumpfnase austritt. Ich entschied mich jedoch für die reine Seglervariante, deshalb stand nun der Einbau einer Multiplex-Schleppkupplung auf dem Programm. Das Loch in der Rumpfnase habe ich entsprechend erweitert, die Schleppkupplung eingesteckt und mit reichlich Harz eingegossen. Das Servo für die Kupplung, ein Hitec-"HS-81MG", bekam im vorderen Bereich des Rumpfs einen eigenen kleinen Spant, auf dem es verschraubt wurde. Damit war der Rumpfausbau so gut wie komplett und ich konnte die Tragflächen in Angriff nehmen.

Als kleinen Luxus gönnte ich mir und dem Modell die gerade neu vorgestellten elektrischen Landeklappen von Lindinger. Deren Einbau war wirklich einfach: Im Bereich der Landeklappen musste die Folie aufgeschnitten und umgebügelt werden. Das Einrüsten der Klappen beschränkte sich dann auf das Einziehen des Kabels und dem Verschrauben. Hier waren schon entsprechende Verstärkungen eingebracht und sogar die Löcher für die Schrauben waren vorgebohrt. Vorbildlich! Für die Abdeckung der Klappen lagen zwei Plastikstreifen bei, die ich noch ein wenig auf Maß geschliffen und mit Sekundenkleber befestigt habe. Die Farbe des Plastiks passte leider nicht hundertprozentig zu der Farbe der Bügelfolie - hier wäre eine Abdeckung aus bebügeltem Balsa schöner gewesen. Für den Einbau der Querruderservos (MKS-"DS-460") habe ich Servokabel mit aufgecrimpten Buchsen in die Tragfläche eingezogen, die Servos wiederum mit Schrumpfschlauch ummantelt, angesteckt und in den Flügeln verklebt. Die Ruderhörner für die Querruder bestehen aus kleinen Aluminiumbolzen, die auf der einen Seite Abflachungen mit einer Bohrung für die Aufnahme des Stahldrahts und auf der anderen Seite ein M3-Gewinde haben. An der entsprechenden Stelle habe ich im Querruder (mit einem 2,5-mm-Bohrer) ein Loch gebohrt und die Bolzen mit Sekundenkleber eingeschraubt. Nach dem Anpassen und Einhängen der Gestänge war dann auch der eigentliche Bau des Modells abgeschlossen.

Der Empfängerakku bekam kurz hinter dem vorderen Bugrad eine kleine Sperrholzplatte mit Klettband zur Befestigung und der Empfänger wurde auf einem Balsabrettchen mit einer Schaumstoffunterlage im Rumpf gelagert. Für das Einstellen des Schwerpunkts (Anleitung: 60 mm) waren dann noch knapp 140 Gramm Blei nötig. Das Gewicht mit knapp 2,3 Kilogramm lag bereits unter der Herstellerangabe und sollte später sogar noch weiter gesenkt werden:

Rumpf mit Leitwerk und Akku: 1.093 g
Kabinenhaube: 132 g
Flügel links: 429 g
Flügel rechts:428 g
Flächenverbinder: 199 g
Gesamtgewicht: 2.281 g

Anfang März stand ein Fliegerkollege mit seiner 2,6 Meter großen "Yak-55SP" für die Aufgabe des Schleppens zur Verfügung. Bei strahlend blauem Himmel, leichtem Wind und Temperaturen fast im zweistelligen Plusbereich konnte es endlich losgehen: Anfangs hatte ich die Befürchtung, dass die nach unten hängenden Winglets in der Wiese einfädeln könnten. Auch in der Anleitung wurde vor einem "Ankern" gewarnt. Also bereitete ich mich vor, einerseits die Tragflächen beim Start möglichst schnell waagerecht zu bekommen und andererseits notfalls die Schleppkupplung zu öffnen. Dies war erfreulicherweise jedoch nicht nötig: Völlig entspannt hob die "Grob" nach einer kurzen Rollstrecke ab und folgte brav der Schleppmaschine. Gerade einmal mit Halbgas hatte das Gespann am Ende der Bahn schon eine ansehnliche Höhe und man konnte den Segler aufgrund der hohen Schleppgeschwindigkeit sogar pfeifen hören. Der Schlepp-Pilot erhöhte daraufhin ein wenig den Steigwinkel und nach einer sanften Rechtskurve wurde die "Grob" in knapp 300 Metern Höhe zum ersten Mal ausgeklinkt.

Jetzt konnte getestet werden: Quer- und Höhenruderwirkung waren absolut stimmig, weder zu träge noch zu nervös. Die Ausschläge wurden zuvor nach Angaben der Anleitung eingestellt. Das Seitenruder zeigte bei kleinen Ausschlägen eine sehr angenehme Reaktion und ermöglichte ein feinfühliges Steuern. Mit dem Ausfahren der Landeklappen reduzierte die "Grob" sofort die Fluggeschwindigkeit und ging in einen leichten Sinkflug über. Hier könnte man noch ein wenig Höhe auf die Klappen mischen, aber persönlich mag ich es lieber, wenn man im Landeanflug eher ziehen als drücken muss. Das Abrissverhalten zeigt sich ebenso unkritisch: Bei kontinuierlich gezogenem Höhenruder nahm die "Grob" sehr lange Zeit die Nase nach oben, bis dann schlussendlich ein "Miniabriss" eintrat und das Modell behäbig auf eine Seite abkippte. Zu guter Letzt wurde noch der Schwerpunkt erflogen: Der Abfangbogen war dabei sehr ausgeprägt und bei schnelleren Flugpassagen musste permanent nachgedrückt werden. Ergo war der Schwerpunkt deutlich zu weit vorne, aber für den Erstflug war die Einstellung nach Anleitung keine schlechte Basis. Somit waren auch die letzten Bedenken ausgeräumt und ich konnte den Rest des Fluges entspannt die Höhe abgleiten. Die Landung war dann eigentlich nur noch Formsache: Etwas erhöhter Anflug, Klappen setzen und das schöne Modell am Anfang der Bahn ausrollen lassen. Auf kurzem Rasen oder Piste könnte man die Grob sogar richtig lange rollen lassen, wenn man direkt nach der Landung Tiefenruder gibt. Damit geht das Modell sehr schön auf das Bugfahrwerk - sieht einfach klasse aus! Der zweite Flug folgte unmittelbar: Diesmal habe ich ein wenig früher ausgeklinkt (ca. 200 Meter Höhe) und direkt danach zeigte die "Grob" das erste Mal eine leichte Thermik an. Geschuldet dem zu weit vorne liegenden Schwerpunkt nicht sehr ausprägt, aber immerhin konnte ich eine Weile den Bart auskurbeln. Das Modell ließ sich sehr eng mit viel Seitenrudereinsatz kreisen. Aufgrund der Rollkopplung musste dann jedoch ein wenig mit Querruder gegengehalten werden.

Nach diesem gelungenen Erstflug wieder zu Hau-se in der Werkstatt, habe ich - anstatt das Blei aus der Nase zu entfernen - den relativ schweren, vierzelligen NiCd-Akku durch einen 2.000-mAh-LiPo mit 5-Ampere-Eigenbau BEC ersetzt. Mit der Maßnahme konnten nochmal knapp 80 Gramm gespart werden und der Schwerpunkt hat sich bei 63 bis 64 Millimetern eingestellt. Das hat sich als goldrichtig erwiesen. Das gesamte Modellgewicht liegt jetzt bei exakt 2,2 Kilogramm und damit 13 Prozent unter der gemittelten Herstellerangabe (2,5 Kilogramm). Bei der vorhandenen Flügelfläche von circa 40 Quadratdezimetern ergibt das eine Flächenbelastung von gerade einmal 55 Gramm/Quadratdezimeter. Für das reine Thermikfliegen ist das sicherlich von Vorteil, aber am Hang wird die Maschine mit Sicherheit das Mehrgewicht brauchen, um noch mehr Dynamik aufzubauen. Aber bekanntlich ist es leicht, ein leichtes Modell schwerer zu machen, aber umso schwerer ein schweres Modell leichter zu bekommen.

Das Flugbild ist einfach fantastisch und auch in der schnelleren Gangart fühlt sich die "Grob" mit dem modifizierten "MH-32"-Tragflächenprofil sichtlich wohl. Schnelle Überflüge über die Bahn bei attraktiver Optik und herrlichem Sound machen richtig Spaß und auch die Geschwindigkeit kann sich sehen lassen. Sicher ist es nicht vergleichbar mit einem dafür ausgelegten Voll-GFK Modell, aber das muss es ja auch nicht. Auch im Kunstflug macht die "Grob" erwartungsgemäß eine gute Figur: Rollen gelingen mit einer relativ hohen Querruderdifferenzierung von 55 Prozent wie am Schnürchen und auch der klassische Looping gehört zum Repertoire. Auf dem Rücken muss kräftig gedrückt werden und der V-Form gezollt ist das Geradeausfliegen ein wenig mehr Arbeit als im Normalflug. Die in Balsa-Sandwich gefertigten Flächen halten zwar sicherlich keinen Abstieg aus 300 Metern mit abschließend voll durchgezogenem Höhenruder aus, sind aber auf alle Fälle stabil genug um ordentlich Flugspaß zu haben.

Die "Grob G-103" von Planet-Hobby ist ein sehr schönes Modell, das zwar nicht an ein bis zwei Abenden aufgebaut ist, dafür wird man jedoch mit einem super Flugbild und sehr angenehmen Flugeigenschaften belohnt. Die elektrischen Landeklappen sind eine lohnende Investition, funktionieren einwandfrei und der Einbau ist unkompliziert und macht richtig Spaß. Mit der Rumpflänge von 1,25 Metern und der Halbspannweite von 1,3 Metern ist das Modell auch absolut kofferraumfreundlich und das komplette Aufrüsten des Modells dauert gerade mal ein paar Minuten. Die Bauqualität ist gänzlich in Ordnung für ein Modell dieser Größe und Preisklasse und bietet eine willkommene Abwechslung zu dem manchmal ein wenig tristen Einheitsbrei der Funktionsmodelle. Der hochwertige Dekorbogen wertet das Modell noch zusätzlich auf. Die gut gemachte, deutsche Anleitung beschreibt ausführlich die einzelnen Bauschritte, die zusätzlich noch mit entsprechenden Abbildungen dokumentiert sind. Neben den schon erwähnten Kleinigkeiten, die es zu bemängeln gilt, ist noch die Bügelfolie zu nennen, die sich beim Nachbügeln ein wenig störrisch verhalten hat, da einige Stellen mehrmals nachgebügelt werden mussten. Ungeachtet dessen ist das Modell uneingeschränkt zu empfehlen und wird mich in diesem Jahr sicherlich viele Male zum Schleppen auf den Platz und vor allem zu den Hängen begleiten.

Mike Kriegel
Leonhard Axtner, Darius Mahmoudi



Auch das Modell zeigt die charakteristischen Formen des Originals, inklusive der nach unten zeigenden Winglets.


Die Querruderservos wurden mit Schrumpfschlauch ummantelt und anschließend eingeharzt. Der Ausschnitt bietet genügend Platz.


Der Einbau der elektrischen Landeklappen war ein Kinderspiel, alles war bereits vorbereitet.


Der Rumpf bietet viel Platz für den Einbau der RC-Komponenten. Nur die Cockpitwanne limitiert die Bauhöhe.


Das Servo für die Schleppkupplung wurde an einen eigenen Spant verschraubt und die 140 Gramm Trimmblei direkt davor eingegossen.


Brav folgte das Modell dem kräftigen Schlepper.


Das Flugbild ist grandios. Auch die Flugeigenschaften und -leistungen stehen dem in nichts nach.


Die angenehme Wirkung der Landeklappen ermöglicht stressfreie Landungen.


Nach dem Aufsetzen kann die "Grob" auf ihrem Bugfahrwerk lange ausrollen.

FAKTEN

Spannweite: 2.750 mm
Länge: 1.250 mm
Gewicht: 2.200 g
Flächeninhalt: ca. 40 qdm
Flächenbelastung: 55 g/qdm²
Profil: MH-32 mod.
Preis: 259,- Euro
Bezug: Lindinger
Tel.: +43/7582/813130
www.lindinger.at



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