TEST

Elektrisches Vorhaben

Der "Intention Elektro" von Simprop


Die knapp drei Meter Spannweite und die sportliche Auslegung haben nicht zu viel versprochen: Der "Intention Elektro" bietet Flugspaß pur

Das Modell basiert auf dem Vorgänger des bewährten Allroundseglers "Intention" und wurde um die Möglichkeit des Einbaus eines Elektroantriebes erweitert. Angeboten wird es in verschiedenen Varianten: als ARC, ARF und "Plus". ARC und ARF unterscheiden sich dahingehend, dass bei der ARC- Version die Tragflächen und das Höhenleitwerk noch selbst bebügelt werden müssen, wogegen die "Plus"-Variante mit RDS-Anlenkungen für die Querruder und die Klappen aufwarten kann. Für jede Version gibt es von Simprop drei verschiedene Antriebsvarianten: "Light", "Sport" und "Power". Gegenstand dieses Berichts ist die ARF-Version mit der "Sport"-Antriebsvariante.

Geliefert wurden sauber verpackte Modellteile. Tragflächen und Leitwerk waren durch Luftpolsterfolie geschützt, die später auch für den Transportschutz verwendet werden können. Natürlich kamen erst einmal alle Komponenten auf die Waage:

Rumpf (leer): 439 g
Tragfläche (links): 589 g
Tragfläche (rechts): 599 g
Höhenleitwerk: 86 g

Ein wenig verwundert hat mich anfangs das hohe Gewicht des Höhenleitwerks, das ebenfalls wie die Tragflächen in Styro/Abachi-Bauweise ausgeführt ist. Die Festigkeit der Tragflächen sowie des Höhenleitwerks sind enorm, hinsichtlich Biegung und Torsion. Alle Teile sind absolut sauber gebügelt. Auch der GFK-Rumpf macht eine sehr gute Figur. Kein Leichtgewicht, wie man es vielleicht von F3B- oder gar F3J-Rümpfen kennt, dafür aber sehr robust und ebenfalls sehr stabil.

Begonnen habe ich mit dem Aufbau des Rumpfes. Der beiliegende GFK-Motorspant war bereits mit den passenden Bohrungen für den vorgesehenen "Sport"-Antrieb ("Magic-Torque 40-10" mit einer 13x6,5"-CAM-Carbon) und Aussparungen versehen, um Kühlluft über den Turbospinner zum Motor zu bringen. Der Spant musste noch ein we-nig eingeschliffen werden, damit dieser saugend in Position gebracht werden konnte. Die Ausrichtung erfolgte mit montiertem Motor und dem lose auf die Motorwelle gesteckten Spinner. An der Vorderseite des Rumpfs ist ein kleiner Absatz, in den der Spinner greift und einen wunderbaren Spinner-Rumpf-Übergang ermöglicht. Nachdem alles sauber und passgenau ausgerichtet war, habe ich den Spinner abgezogen und den Motorspant mit Sekundenkleber fixiert. Anschließend konnte der Motor wieder demontiert und der Spant mit 30-Min.-Epo-xydharz verklebt werden. Bei der Verwendung des genannten Außenläufers ist jedoch auf die Ausrichtung der Motorkabel zu achten, denn von vorne gesehen ist der Rumpf im Bereich des Motors nicht symmetrisch, sondern hat eine leichte Ausbuchtung auf der rechten Seite um die Kabel ohne große Biegeaktionen und der Gefahr des Verklemmens nach hinten führen zu können.

Weiter ging es mit dem Aufbau der RC- und Akkuhalterung, die noch aus einigen vorgestanzten Flugzeugsperrholzteilen zusammengebaut werden musste. Hier hat man sich bei Simprop wirklich viel Gedanken gemacht und hervorragend vorgearbeitet. Die einzelnen Teile ließen sich problemlos aus dem Träger auslösen und danach konnte mit dem Zusammenbau begonnen werden. Hier half die sehr ordentliche Beschreibung und Bebilderung der Bauanleitung, so ging die Montage der Teile schnell von der Hand. Für die Verklebung habe ich Sekundenkleber verwendet, da die Passgenauigkeit der einzelnen Elemente keine Wünsche offen ließ. Zentral im Rumpf ist eine Einheit mit einem großen Spant (mit Aussparungen für die Seilzüge des Seitenruders und der Höhenruder-Anlenkung) und einer Sperrholzauflage, in die zwei Nylon-Gewindemuffen eingepresst werden, auf der später die Akkurutsche aufliegt und mit zwei Plastikschrauben fixiert wird. Außerdem verfügt der Spant dieser Einheit im unteren Bereich über einen Ausschnitt, in den das Servobrett eingesteckt und im hinteren Bereich gelagert wird. Nach dem sorgfältigen Ausrichten wurde die Baugruppe mit eingedicktem Epo- xydharz im Rumpf verklebt. Anschließend konnte das Servobrett eingesteckt und die RC-Auflage im vorderen Bereich, unter dem Servobrett ausgerichtet werden. Die RC-Auflage besteht selbst aus einem kleinen Teilspant, einer Stützlasche und darunter liegend einer Schraubenverstärkung aus Birke für die spätere Fixierung des Servobretts mit einer Linsenkopfschraube. Nach der Ausrichtung der Teile habe ich die Positionen im Rumpf angezeichnet und wiederum mit angedicktem Epoxi im Rumpf verklebt.

Als nächstes waren die Steuerseile für die Anlenkung des Seitenruders an der Reihe: Für den Austritt der Seile am Seitenleitwerk mussten noch zwei 1,5-mm-Löcher gebohrt und das Ruderhorn an dem bereits angeflanschten Seitenruder angeklebt werden. Nach dem Anrauen wurde ein wenig 5-Min.-Epoxy auf die Klebefläche aufgebracht und das Ruderhorn positioniert. Zur Fixierung habe ich mehrere Haushaltsgummis verwendet, die auf beiden Seiten des Ruderhorns eingehängt und über das Seitenruder gespannt wurden. Nachdem diese Schritte abgeschlossen waren, konnten das Steuerseil durch das Ruderhorn gefädelt und das Seilende in einer Art Schlaufe wieder mit dem Seil, auf einer Länge von rund zwei Zentimetern verlötet werden. Die andere Seite musste nun durch das gekrümmte Seitenleitwerk in den Rumpf und von dort nach vorne geführt werden, was sich als gar nicht so einfach heraus stellte.

Für die Anlenkung des Höhenruders kam ein Polystal-Bowdenzug zum Einsatz, auf den einfach ein Gabelkopf aufgeschraubt werden konnte. Zur Sicherung habe ich das Ganze noch zusätzlich mit einem Kohleroving umwickelt, mit Sekundenkleber getränkt und abschließend verschliffen. Nach dem Ausrichten und dem Verkleben des Ruderhorns am Höhenruder musste auf der Oberseite des Höhenleitwerks noch eine Blindnutmutter eingeklebt werden, über die später die Verschraubung erfolgt. Vor- derseitig verfügt das Höhenleitwerk über eine klei-ne Nut und zentriert sich an einem Fortsatz unter dem Seitenleitwerk. Die Nut musste zwar noch ein wenig nachgearbeitet werden, aber letztlich passte alles saugend.

Zum Einbau der Rumpfservos habe ich diese erst lose auf das im Rumpf montierte Servobrett gelegt, um die richtigen Positionen zu ermitteln. Nach dem Anzeichnen wurde das Servobrett wieder aus dem Rumpf genommen, die Servos in Schrumpfschlauch gehüllt und direkt darauf geklebt. Die Anbindung der Steuerseile des Seitenruders erfolgte mit Löthülsen und Gabelköpfen. Anfangs hatte ich einige Bedenken, da die Seile unter Spannung innerhalb des Seitenleitwerks an der Rumpfinnenseite anliegen und möglicherweise einen hohen Reibwiderstand erzeugen. Dies war jedoch völlig unbegründet, da diese Technik einwandfrei und ohne Spiel funktioniert. Die Anlenkung des Höhenruders war nur noch Formsache und der Rumpfausbau damit abgeschlossen.

Die Tragflächen habe ich mit einem 10-mm-Rundstahl auf den Rumpf gesteckt; die genaue Ausrichtung übernimmt jeweils ein 4-mm-Zentrierstift. Hierfür waren schon entsprechende Bohrungen in der Wurzelrippe, beziehungsweise dem Rumpf vorhanden, die nur noch aufgebohrt werden mussten. Es passte alles auf Anhieb.

Die Montage der Tragflächenservos erfolgte mit einer Rahmen-Deckel-Einheit für die auch schon die entsprechenden, perfekt passenden Aussparungen in den Flächen vorhanden waren: Servo im Schrumpfschlauchmantel auf dem Deckel ausrichten und verkleben. Dann den Rahmen in die Aussparung kleben und anschließend den Deckel auf den Rahmen schrauben. Fertig! Nach dem Einziehen und Anlöten der Kabel konnten die Steckverbindungen mit dem Rumpf gemacht werden. Hier habe ich mich für die bewährte Technik mit den sechspoligen Multiplex-Steckern entschieden: Stecker in den Rumpf, Buchse in die Tragfläche. Im Anschluss konnten die Servos erstmals in Neutralstellung gebracht werden, um die Anlenkungen für die Querruder und Wölbklappen einzustellen. Hier fiel leider negativ auf, dass vor allem die Wölbklappen einen leichten Verzug aufwiesen und somit die Hinterkante keine gerade Linie beschrieb. Das ließ sich aber durch ein wenig mechanisches Verwinden und kurzes Nachbügeln beheben. Zum Abschluss habe ich noch das beiliegende Dekomate- rial aufgebracht. Es besteht einerseits aus einer bedruckten, transparenten Folie aus der noch die einzelnen Dekorelemente ausgeschnitten werden wollen und andererseits aus vorgeplotteten, gelben Orastick-Folienelementen. Da ich persönlich nicht ein Fan der Farbe Gelb bin, habe ich nur das gedruckte Dekor aufgebracht.

Nun fehlten nur noch das Auswiegen und die Programmierung. Letzteres war schnell erledigt, die Anleitung gibt viele Tipps im Hinblick auf Ruderausschläge. Doch dann kam der Schwerpunkt: Der konnte nur durch 160 Gramm (!) Bleizugabe eingestellt werden. Hier zeigt sich das recht hohe Gewicht des Höhenleitwerks. Allerdings sind auf den Produktabbildungen des Modells noch SC-Akkuzellen abgebildet, mit denen dürfte es passen. Nichtsdestotrotz lag das Gewicht meines Modells mit einem 3s-LiPo bei 2.679 Gramm, also über 200 Gramm unter dem in der Produktbeschreibung angegebenen Fluggewicht von 2.900 Gramm.

Anfang Mai war es dann endlich soweit: Die Planungen für ein verlängertes Hangflugwochenende in Italien waren abgeschlossen und natürlich war der neue "Intention Elektro" mit im Gepäck. Die Wetteraussichten waren zwar nicht perfekt, aber solange sich die Luft nach oben bewegt und es den vielbeschriebenen "Endless Lift" gibt, nimmt man gerne ein paar Regentropfen in Kauf.

Nach einem Ruder- und Motorcheck wurde der "Intention Elektro" erstmals ins Element übergeben. Ruhig und fast schon langweilig entspannt stieg das Modell im Aufwind nach oben, ohne dass in irgend- einer Richtung nachgetrimmt werden musste. Die in der Anleitung angegebenen Ruderausschläge waren absolut stimmig und das Modell folgte brav und ohne Zicken meinen Anweisungen. Prima!

Nach einigen geschmeidigen Achten am Hang wollten aber noch die anderen Flugphasen ausprobiert werden: Zuerst habe ich positiv verwölbt (+4 mm an den Klappen; +2 mm an den Querrudern) und sofort reduzierte das Modell die Fluggeschwindigkeit zu Gunsten einer erhöhten Steiggeschwindigkeit. Trotz den ein wenig bockigen Aufwindbe- dingungen blieb das Modell aber fein steuerbar, ohne Anstalten zu machen abzukippen, beziehungsweise schwammig an den Knüppeln zu werden. Da dieser Thermikmodus für die vorhandenen Bedingungen nicht der optimale war, habe ich im nächsten Schritt natürlich auch den Speedmodus erprobt: Mit jeweils zwei Millimetern negativer Wölbung auf den Querrudern und Wölbklappen wurde die Handbremse gelöst und der "Intention Elektro" begann zu laufen. Mit einem leichten Säuseln und Pfeifen wurde die Hangkante poliert und hierbei machte das Modell wirklich eine klasse Figur. Direkt und ohne Allüren folgte es den Steuerbefehlen und zog sauber die Bahnen am Hang. Zwar ist das Fliegen auf Augenhöhe das Schöne am Hang, aber manchmal will man dann doch wieder hoch hinaus. Also wieder ab in die Thermikstellung, um maximale Höhe aufzubauen. Ab einer geschätzten Höhe von rund 400 Metern über dem Startplatz wurde auf den Rücken gerollt und im Sturzflug ging es Richtung Tal. Laut pfeifend jagte das Modell auf knapp 200 Meter unter die Kante, um dann in einem eleganten Bogen wieder gen Himmel aufzusteigen. Einfach fabelhaft! Der Durchzug ist wirklich fantastisch und kann sich absolut sehen lassen. Nun stand die erste Landung auf dem Programm: Kurz noch einmal auf Höhe und die Bremse testen: Butterfly raus und der "Intention Elektro" verlangsamte die Fluggeschwindigkeit und ging leicht auf die Nase. Passt! Der Anflug war dann nur noch Mittel zum Zweck und dank der gut wirkenden Landehilfe war auch eine saubere Landung - trotz relativ steiler Landewiese - kein Problem.

Wieder zu Hause am eigenen Platz sollten einige Wochen später noch die Thermikeigenschaften des Modells erprobt werden. An einem ruhigen und sonnigen Tag wurde der "Intention Elektro" diesmal mit Motor auf Höhe gebracht. Der "Sport"-Antrieb harmoniert sehr gut mit dem Modell und ist meines Erachtens ein sehr guter Kompromiss zwischen Steigleistung und verfügbarer Motorlaufzeit. In einer Höhe von rund 150 Metern wurde der Motor abgeschaltet und schon nach kurzer Zeit war ein Bart gefunden. Also ab in die Thermikstellung und schon ging es gemütlich aufwärts. Der "Intention Elektro" lässt sich dank des sehr gut wirkenden Seitenruders einfach und auch sehr eng kreisen. Hierbei muss zwar immer mit ein wenig Querruder dagegengehalten werden, doch auch beim Flachlandfliegen zeigte sich das Modell von der besten Seite.

Zum Abbauen der Höhe habe ich dann auch gleich noch die Kunstflugeignung getestet: Loopings gar kein Problem, auch die Rollen gelangen sehr gut - obgleich für meinen Geschmack die Rollrate gerne ein wenig höher sein könnte. Das dürfte durch eine Vergrößerung des Querruderausschlags oder das Beimischen der Wölbklappen einfach erreicht werden. Die aus der Anleitung übernommene Differenzierung von rund 50 Prozent ist absolut stimmig und kann getrost übernommen werden. Allein in Schnellflugpassagen schiebt der "Intention Elektro" leicht auf Quer, was ich durch eine eigene Flugphase für den Speedflug und einer erhöhten Differenzierung von 65 Prozent kompensiert habe. Die Landungen in der Ebene auf einer Bahn mit rund 100 Metern Länge sind überhaupt kein Problem, der Winkel des Anflugs lässt sich wunderbar mit dem Einsatz des Butterfly variieren, sodass Punktlandungen an der Tagesordnung sind.

Mein Fazit: Der "Intention Elektro" ist ein fantastisches Allroundmodell, das trotz seines relativ hohen Gewichts von knapp 2,7 Kilogramm in der Ebene mit seinen Thermikeigenschaften absolut überzeugen kann. Das Gewicht relativiert sich auch schnell, wenn man es ins Verhältnis zum Tragflächeninhalt setzt. Hier resultiert eine Flächenbelastung von gerade einmal 48 Gramm pro Quadrat- dezimeter, ein absolut vertretbarer Wert! Das Kreisen des Modells ist einfach und auch für Leute geeignet, die mit einem Einsteigermodell eine Stufe weiter wollen. Die Flugeigenschaften sind durchgehend sehr gutmütig. Der Zugang zum Rumpf ist durch die große Kabinenhaube sehr gut möglich, was vor allem den Akkuwechsel deutlich vereinfacht. Im Test wurde ein 3s-LiPo mit 2,5 Amperestunden verwendet, der drei bis vier Steigflüge zulässt und bei normalen Bedingungen Flugzeiten von über einer halben Stunde verspricht. Auch am Hang fühlt sich der "Intention Elektro" sehr wohl. Mit der Sicherheit des Elektromotors braucht man keine Angst haben abzusaufen und vor allem in der schnelleren Gangart kann das Modell zeigen, was in ihm steckt. Das Gewicht wird gut in entsprechendem Durchzug umgesetzt. Und sollte auch mal eine Landung nicht so glatt gehen, ist das Modell sehr robust gebaut und verzeiht auch mal ei-nen Fehler. Der Preis des Modells erscheint im Ver- gleich zu ARF-Modellen aus Fernost etwas hoch, dafür bekommt man aber Qualität "Made in Germany". Alles in allem ein klasse Modell mit klarer Kaufempfehlung!

Mike Kriegel
Bilder: Nina Machek, Darius Mahmoudi



Fakten
"Intention Elektro" von Simprop
Ein sportliches Allroundmodell

Spannweite: 2.860 mm
Länge: 1.325 mm
Gewicht: 2.651 g
Fläche: 55,5 qdm
Flächenbelastung: 47,7 g/qdm
Flügelprofil: HQ/W-2,1/11 > 8,6 %, > 9 %
Preis: 339,70 Euro (ARC), 443,20 Euro (ARF), 529,70 Euro (Plus) ; Bezug im Fachhandel, www.simprop.de




Hier haben sich die Simprop-Konstrukteure was einfallen lassen: Von den Einzelteilen der RC- und Akkuhalterung zur fertig gebauten Einheit


Die RC- und Akkuhalterung verklebt im Rumpf. Unten gut zu sehen ist das demontierbare Servobrett


Die Montage der Tragflächenservos ist dank der Rahmen-Deckeleinheit kinderleicht


Der "Sport"-Antrieb ist ein sehr guter Kompromiss zwischen Steigleistung und verfügbarer Motorlaufzeit


Die Landungen sind mit dem Einsatz des Butterfly extrem gutmütig



Hier geht es zur Artikel-Übersicht

Diesen Beitrag und noch viel mehr finden Sie in AUFWIND Ausgabe 6/2012

Das komplette Inhaltsverzeichnis 6/2012
Zur Heftbestellung bitte hier entlang.

©AUFWIND 2012