|
Es regnet! Es
stürmt! Ein echtes Shit-Wetter wie der Norddeutsche
sagen würde. Doch ich bin nicht in Aspach, sondern sitze in meinem
wohltemperierten Büro. Aspach liegt nur einen Tag hinter mir. Es
war eine tolle Veranstaltung, mit weit über 4.000 Besuchern am
Samstag und noch mal gut 2.500 am Sonntag sowie 179 Piloten mit 243
Modellen. |
Manuel Nübel und Kai Kryszanowski zeigten mit
ihren Depron-Funflyern vollendeten Kunstflug auf engstem Raum. Manuel
Nübel verwendet an seinem Modell sogar einen Verstellpropeller,
der von Minus- bis Positiv-Pitch einstelltt
Auch die Abendveranstaltung kam wieder gut an. Der Catering-Service deckte einmal mehr die Tische im Festzelt mit Gaumenfreuden und fast 100 Teilnehmer, Besucher und Aussteller trafen sich zum gemeinsamen Festabend.Gleich nach dem Essen wurde der ebenso reich bestückte Gabentisch, mit Sachpreisen der gewerblichen Aussteller sowie von den Firmen Graupner und Braun Modelltechnik, unter den teilnehmenden Piloten verlost. Doch es gab auch wieder drei Pokale. Das Moderatorenteam hatte diese Preisverleihung unter das Motto Grenzgänger gestellt und drei herausragende Teilnehmer Aspachs herausgesucht: Den AUFWIND-Pokal bekam Franz Schmid für sein langjähriges Engagement, jedes Jahr wieder in Aspach seine fantastischen Großmodelle zu präsentieren, die größtenteils in reiner Holzbauweise als wahre Leichtgewichte entstanden sind. Dann Ralf Dvorak, der den Pokal des DMFV für seinen jahrelang konstanten Perfektionsmodellbau verliehen bekam, und zudem für seine Nebentätigkeit geehrt wurde, bei der er am Veranstaltungs-Samstag gleich zwei Piloten dazu verhalf, ihre Modelle in Aspach in die Luft zu bekommen. ![]() Rainer Hacker
führte mit seiner Funtana 140 bodennahen Kunstflug
feinster Machart vor. Das 200 cm große Modell wiegt 5,3 kg und
wird von einem C-50XL aus seiner eigenen Produktion angetrieben,
6,7:1 untersetzt und gespeist von zehn LiPo-Zellen.
![]() Was wäre
Aspach ohne die Hubschrauber? In diesem Jahr waren gleich mehrere wunderschöne
und sehr vorbildgetreue Exemplare dabei. So wie diese Augusta
A-109 mit 160 cm Rotordurchmesser, 5,8 kg Fluggewicht und angetrieben
durch einen HP-300/30/A4 von Plettenberg mit 24 Zellen RC-2400
![]() Rainer Lange
brachte gleich zwei dieser beeindruckenden Leichtgewichte mit. Hier
die kleine Libelle, mit 66 cm Spannweite, nur 150 g Fluggewicht
und angetrieben von einem Faulhaber-Glockenankermotor mit 11,8:1-Getriebe
Dritter im Bunde und Empfänger des Pokals der MFG Aspach, war John Borgen aus Schweden, der seinen beeindruckenden Airbus nach 12 Jahren Bauzeit schon zum dritten Mal nach Aspach brachte, und das Modell von Jahr zu Jahr mehr perfektionierte und es von Ralf Dvorak gekonnt vorfliegen ließ. Diese drei Preisträger sind in den Augen des Moderatorenteams wahre Grenzgänger unseres schönen Hobbys und haben die Pokale mehr als verdient mit nach Hause genommen. Im nächsten Jahr treffen wir uns wieder in Aspach. Das Organisationsteam um die MFG Aspach herum arbeitet bereits jetzt auf Hochtouren, um einmal mehr attraktive Elektroflugtage zu bieten. Philipp Gardemin
Fotos: Rainer Bingel, Gabor Heuser, Hartmut Siegmann, Bettina Steigemann, Jochen Zaiser ![]() Ein neues
Meisterwerk aus Holz, Kohle und Klebstoff: Franz Schmid brachte eine
Fokker DR-1 im Nachbaumaßstab 1:2 mit. Das Modell
wiegt 17,3 kg, hat 365 cm Spannweite und wird von einem 1,6:1-untersetzten
TM-685 Monster sowie drei 30er-Packs GP-3300 angetrieben.
![]() Jörg
Rehm führte den 140 cm großen Blade II eindrucksvoll
vor. Das Modell wiegt 2,75 kg und wird von zwei Fun 600/18-Motoren
von Kontronik in 90-mm-Impellern angetrieben und ist mittlerweile
bei Aeronaut erhältlich
![]() Im großen
Festzelt und auf dem Außengelände präsentierten
über 20 gewerbliche Aussteller ihr Angebot für den Elektroflug.
Bereits jetzt haben einige der Firmen für das nächste
Jahr wieder gebucht
|
Diesen Beitrag und noch viel mehr finden Sie in AUFWIND Ausgabe 1/2005 Das komplette Inhaltsverzeichniss 1/2005 Zur Heftbestelluwng bitte hier entlang. © AUFWIND 2004 |