Test The American Dream„Hall Cherokee II“ von Tom Martin
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Wenn der Hangar gut gefüllt ist, ausreichend Zeit zur Verfügung steht und ein neues Modell nicht bereits gestern fertiggestellt sein sollte, dann kann man sich auf die Anfänge zurück besinnen und wieder einmal Modelle in aller Gemütsruhe aus Holz bauen – Nach langen Jahren so geschehen mit der „Schweitzer 1-23H“ des amerikanischen Kleinserienherstellers Tom Martin (vgl. AUFWIND 2/2007). Die Freude daran war so groß, dass ein weiteres Projekt – eigentlich in der 4-m-Klasse – folgen sollte. Auf der anderen Seite stieg im Laufe der Zeit der Gefallen an der „Cherokee“ aus gleichem Hause, verstärkt auch durch einen sehr angenehmen, direkten Kontakt zum eigent-lichen Konstrukteur des Modells. Eine weitere Überlegung bestärkte diese Wahl: Die ungewöhnlichen Proportionen des Flugzeugs würden bei dem gegebenen Maßstab von 1:4 einen voluminösen Rumpf in „4-m-Größe“ liefern und die mit knapp 3,4 Meter relativ geringe Spannweite der Tragfläche mit einer Wurzeltiefe von 32 Zentimetern (!) trotzdem gute Sichtbarkeit beim Thermikflug sicherstellen. Der „half kit“ von Tom Martin kam in der bekannten Ausstattung mit lasergeschnittenen Rippen, Spanten und kleineren Sperrholzteilen für den Flächenan- schluss und die Leitwerksholme. Dazu ein relativ vollständiger Beutel mit Beschlagteilen, Rad, Multiplex-Flächenverriegelung und eine Flächensteckung aus 3/8“-Flugzeugalumimium. Letztere wurde allerdings aus maßlichen Belangen, nicht jedoch aus Festigkeitsgründen, durch eine 10-mm-Stahlsteckung ersetzt. Balsabrettchen und ein großes Bündel Leisten wurden dazu gekauft und der Bau mit den Tragflächen begonnen. Dies bestätigte sich dann auch beim Erstflug nach etwas mehr als einem Jahr Bauzeit, in der zwischenzeitlich auch noch andere Arbeiten in der Werkstatt angefallen waren. Der F-Schlepp verlief völlig ereignislos, die „freihändig geschätzten“ Ruderausschläge waren fast optimal und die Kurvenflugeigenschaften trotz der kaum existierenden V-Form sehr gutmütig. Zum zweiten Flug wurde der Schwerpunkt auf die Hinterkante der Steckung zurück genommen. Und dann ging es ab in die Thermik zu einem Höhenflug, der mehrfach, in direkter Nachbarschaft zu den größeren Modellen der Freunde, mit den Störklappen eingeschränkt werden musste. Herbert Eberbach
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FaktenHall Cherokee II Ein Scale-Holzmodell von TMRC Spannweite: 3.370 mm ![]() Das Flugbild hebt sich wohltuend vom bisher gekannten Einerlei moderner Superorchideen ab. |
Diesen Beitrag und noch viel mehr finden Sie in AUFWIND Ausgabe 2/2009 Das komplette Inhaltsverzeichnis 2/2009 Zur Heftbestellung bitte hier entlang. © AUFWIND 2009 |