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Schon fast im
Monatstakt stellen Lenger Modellbau und Modellbau Bichler neue Typen
dieser kleinen Scale-Modelle vor. Allen Modellen gemein ist die Bauweise
in Styroporhalbschalen, die hohe Detaillierung und die perfekt aufgebrachte
Lackierung. Philipp Gardemin nahm sich die Spitfire vor,
Klaus Löcker beschäftigte sich mit der P-40. |
![]() Die P-40
mit einem zufriedenen Klaus Löcker
Und das Staunen findet kein Ende: Neben den wirklich faszinierenden und bereits lackierten Depronkomponenten wie Rumpf, Fläche und Leitwerk findet man eine Vielzahl an farbigen Tiefziehteilen zum Cockpitausbau und zur äußeren Gestaltung des Flugzeuges. Natürlich, gehört auch hier der Motor, das Getriebe sowie eine entsprechende Dreiblattluftschraube zum Lieferumfang. Anlenkhebel, Schraubensicherungsmittel und passende Farben zum Nachlackieren machen den Baukasten fast perfekt. Kompliziert ist der Zusammenbau nicht, auch wenn es galt hier und da kleine Anpassungsarbeiten zu erledigen. So passte zum Beispiel der Motorspant aus Sperrholz nicht sauber in das Rumpfvorderteil, rund 1 mm war umlaufend abzuschleifen. Die meisten Klebungen erfolgen mit 5-Min.-Epoxy oder UHUpor. Der sparsame Umgang mit Klebstoff verringert das spätere Fluggewicht und ermöglicht auch, Einheiten wie die Motorhaube bei Bedarf wieder leichter zu demontieren. Wird das Modell wirklich zum Fliegen und nicht nur als Standmodell genutzt, dann ist es durchaus sinnvoll, die Bauvariante zu wählen bei der man auf ein Fahrwerk verzichtet. Aber auch hier hat der Hersteller vorgesorgt: mit den beiliegenden Tiefziehteilen lässt sich sowohl ein ausgefahrenes, wie auch ein eingezogenes Fahrwerk realisieren. In einem Punkt ist Kritik allerdings angebracht: Die Motor/Getriebeeinheit wird dauerhaft mit dem Motorspant verklebt. Das erschwert die Pflege des Getriebes, oder aber den Austausch einzelner Komponenten. Servos, Empfänger und Regler sollten so leicht wie möglich sein. Auch ist der Einsatz eines LiPo-Akkus zu empfehlen, um bei reichlich Kapazität und die daraus resultierende lange Motorlaufzeit das Fluggewicht auf ein Minimum zu reduzieren. ![]() Die
kleine Spitfire
![]() Die Bausätze
hier die Spitfire begeistern durch Vollständigkeit
und Vorfertigung
![]() Mit dem
bürstenlosen Torcman-Motor lassen sich beeindruckende Startmethoden
durchführen
Nach Abschluss aller Bauarbeiten bringt das Modell gerade mal 320 Gramm auf die Waage und liegt damit ein Stück unter den Angaben des Herstellers. Ein Starthelfer schiebt es bei leichtem Gegenwind in die Luft. Die Kraft des Getriebeantriebes ist beeindruckend. Im Vollgasbereich zieht das Modell dabei leicht seitlich weg, was auch durch eine Korrektur des Seitenzuges am Motor nicht ganz zu korrigieren ist. Die nächsten Minuten spielten sich in einer Flughöhe unterhalb von zwei Metern ab. Mit scharfen Wenden wich ich den Gegnern aus, und schaffte es fast jeden Quadratzentimeter des Platzes zu überfliegen. Die Nerven wurden durch das gutmütige Flugverhalten geschont, der Spaß stieg mit jeder Flugminute. Dann der erste feindliche Treffer, die Motorleistung bricht abrupt zusammen. Akku leer. Mit zu hoher Landegeschwindigkeit endet der erste Flug mit einem Überschlag im weichen Gras. Immer wieder geht es in den nächsten Tagen in die Luft, man wird mutiger, der Leichtsinn nimmt zu. Natürlich kommt es hier und da auch mal zu unvorhergesehenen, na sagen wir mal, feindlichen Treffern. Doch dem kleinen Depronflieger macht das eigentlich nichts aus. Er ist robust und fühlt sich bei ruhigen Wetterlagen am wohlsten. Nach etlichen Flügen verwandelte sich das Surren des Getriebes jedoch in ein jetzt unerträgliches Gequietsche. Das Überschreiten des Wartungsintervalls, der Hersteller sieht nach jedem fünften Flug einige Tropfen Öl fürs Getriebe vor, ist wohl der Grund für den jetzt vorliegenden Schaden. Wer dieses umgehen möchte, der sollte, wie es hier jetzt auch gemacht wird, einen kleinen bürstenlosen Motor einbauen. Philipp
Gardemin, Klaus Löcker
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![]() Auch die Flugeigenschaften der Spitfire sind ohne Fehl und Tadel |
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