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Eine GeeBee
dieser Größe sieht man selten im Elektro-Motorflug. Da kam
mir das Angebot von Lindinger für das 2,48 m große Rennflugzeug
gerade recht (leider ist das Modell bei Lindinger inzwischen nicht mehr
im Programm. Dafür wird eine etwas kleinere Version als Aktionsangebot
geführt). Hergestellt von Green Models (China), ließ das
Gewicht aller Bauteile inklusive Fernsteuerungskomponenten von 6,6 kg
große Erwartungen zu. |
![]() So kommen
die Bauteile aus dem Karton in der heutigen Zeit des ARF-Modellbaus
ja fast schon Standard
![]() Der Blick
durch die Motorträgeröffnung ins Rumpfinnere zeigt einen sauberen
Aufbau
Der große Akkupack ist im Rumpf hinter dem Tankbereich untergebracht, etwa 20 cm hinter dem Kopfspant. Die hier vorhandene Struktur eignet sich hervorragend um drei Packs zu je zwölf Zellen unterzubringen. Außerdem kann man durch Verschieben des Gesamtpacks sehr gut den Schwerpunkt einstellen. Hier ist nun ein 4 mm starkes Brett mit Aussparungen und zwei Längsverstärkungen eingeklebt, um die 3,25 kg Flugakku gut abfangen zu können. Zum Laden lasse ich den ganzen Pack im Modell. Ich lade über zwei zweipolige Steckverbindungen, die auf der Unterseite im Abluftschacht des Modells eingebaut sind. Eine Umschaltung ist nicht erforderlich. Das geht aber nur, wenn mit zwei Ladegeräten die Zellenpacks parallel geladen werden. Direkt hinter dem Steller sitzen zwei 6-mm-Hochstromverbinder. Außerdem eine Hochstromverbindung zum scharf schalten des Antriebs. Ab hier ist der Anbau der Leitwerke sinnvoll. Beim Einpassen des Heckrades stellte sich heraus, dass ein neues Loch in das Seitenruder für den abgewinkelten Stahldraht des Heckrades gebohrt werden musste. Die Servos werden mit Verlängerungen versehen und in die bereits vorbereiteten Servoschächte eingesetzt, deren Maße für die gängige Standardgrößen gut passen. Die Servokabel lege ich, soweit möglich, mit einem Klecks roten Silikons fest. Für alle Ruderklappen sind Gewebescharniere vorgesehen, die in die bereits geschlitzten Ruder eingeklebt werden. Ich schiebe diese Scharniere in die Schlitze und steche dann mit einer Stecknadel quer durch, ohne die andere Seite der Folie zu löchern und lasse dann dünnflüssigen Sekundenkleber einfließen. Der Empfänger kommt auf ein dem Bausatz beiliegendes Brettchen, an dem das Klettband schon montiert ist. Ein Empfängerakku aus fünf NiMh-Zellen mit 2.100 mAh und ein Schalter im Cockpit rundeten die Einbauten ab. Doch halt, die Antenne muss noch installiert werden. Bei so hohen Strömen im Antrieb mit einem beträchtlichen Störpotenzial verwende ich grundsätzlich Stabantennen. Diese geht durch das Cockpit nach draußen und ist im Rumpf mit kurzem Kabel und Servosteckverbinder am Empfänger angeschlossen. ![]() Aus der Packung auf die Wiese. Schon jetzt ein beeindruckendes Modell ![]() Probesitzen des Predator-Motors mit Kontrolle von Seitenzug und Sturz Kommen wir nun zu den Tragflächen mit dem monströsen Fahrwerk. Nicht ganz unwichtig an den Tragflächen ist die richtige Zuordnung der Querruder. Denn der keilförmige Anschliff der Ruder ist unsymmetrisch. Das Fahrwerk wird nun in die Verkleidungen eingeschoben. Dann wird die Fahrwerkachse außerhalb der Verkleidungen platziert. Nun kommen die Räder mit ihren Stellringen auf die Achse. Dann wird unter Aufbiegen der seitlichen Puschenwände das Rad eingeschoben. Jetzt kann das Fahrwerk an die Fläche montiert werden. Mit beiliegenden Schaumstoffstücken werden die Puschen mit Blechtreibschrauben im darunter liegenden Holz geschraubt und sind in engen Bereichen elastisch. Hier wären meines Erachtens kleine Schwinggummis besser, da man die Schaumstücke rausnehmen kann und dann flache Schwinggummis einkleben könnte. Die 140-mm-Räder aus Hartschaumstoff sitzen gut auf der 5-mm-Welle, die sogar schon Einkerbungen für die Schrauben der Stellringe hat! Diese mussten allerdings etwas verbreitert werden, da sonst die Räder nicht dazwischen gepasst hätten. Vor dem Einbau des Fahrwerkes hab ich für eine geringe Vorspur der Räder gesorgt, es rollt sich dann einfach besser. Soweit also über die Fertigstellung des großen Modells. Über die ersten Flüge, die Flugleistungen und natürlich die Alltagseigenschaften wird voraussichtlich in der nächsten Ausgabe von AUFWIND berichtet. Peter Schmalenbach
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![]() Ready to Fly Doch darüber berichten wir in der nächsten AUFWIND-Ausgabe ausführlich |
Diesen Beitrag und noch viel mehr finden Sie in AUFWIND Ausgabe 5/2006 Das komplette Inhaltsverzeichniss 5/2006 Zur Heftbestelluwng bitte hier entlang. © AUFWIND 2006 |