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Eute Ideen und
Konzepte zeichnen sich dadurch aus, dass sie kopiert oder zu Selbstläufern
werden. Letzteres war durchaus Hauptziel der Initiative von DMFV-Großseglerreferent
Walter Peter und AUFWIND mit der Veranstaltung
von Meetings für Semi-Scale- und Scale-Großsegler, deren
Originale bis etwa 1970 gebaut wurden. Absicht der Initiatoren war es,
quasi Geburtshelfer zu sein und dadurch Modellflugvereine zu animieren,
solche Treffen in Eigenregie zu organisieren, um der immer größer
werdenden Anzahl von Oldtimer-Modellseglerpiloten die Möglichkeit
zur Präsentation und zur Fachsimpelei zu geben. Weiteres Ziel war
und ist es, Modellflugpiloten die neu in die Oldtimer-Szene einsteigen
wollen, ein Umfeld zu bieten, wo sie sich zwanglos mit Experten
unterhalten können.
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Schnittige Segelflugzeuge mit jetähnlichem
Aussehen waren typisch für die polnischen Hersteller in den 60-er
Jahren. Hier ein Nachbau des SZD-21-2B Kobuz-3 (Original
Erstflug 1964). Das Modell wurde von Dominik Georg geflogen
An beiden Tagen herrschte bereits am frühen Morgen reger Flugbetrieb. Die Oldtimermodelle hoben sich durch ihre Farbenvielfalt wohltuend vom Einheitsweiß der Nachbauten heutiger Kunststoffsegler ab. Hier ein in grüner Tarnfarbe nachgebauter Lastensegler aus den 30-er Jahren, dort ein filigraner Nachbau des Schulgleiters SG-38 neben einem sonnenblumengelben Oldtimer eines Vorbildes aus der Schweiz. Und welcher Seglerfreund gerät nicht in Verzückung beim Anblick einer vom Sonnenlicht durchfluteten Tragfläche in Rippenbauweise? Ein besonderes Erlebnis war der Erstflug von Bernd Straßburgers SG-38 im Maßstab 1:2 siehe auch den ausführlichen Bericht in dieser AUFWIND-Ausgabe. In nächtelanger Arbeit konnte er dieses Modell gerade noch rechtzeitig zu diesem Treffen fertig stellen. Welche Vielfalt in den ersten Jahrzehnten der Segelfluggeschichte entstanden ist, zeigte die DMFV-Veranstaltung eindrucksvoll. Als Anreiz für die Teilnahme an den Segler-Classics erfolgte während des Treffens eine subjektive Bewertung der Modelle und der gezeigten Flüge. Bewertet wurden die Bauausführung und die typgerechte Präsentation des Modells. Die Teilnahme war jedem Piloten freigestellt. Die ersten Plätze belegten Ronald Kling mit dem Condor IV von Franz Finnes, dann Michael Wenzel mit seinem DFS-230-Lastensegler, Adolf Geier mit der Ka-6cr und schließlich Dominik Georg mit seinem Kobuz-3. Als Preis erhielten diese Piloten jeweils ein AUFWIND-Jahresabonnement. Die Segler-Classics bereiteten den teilnehmenden Modellflugpiloten und den Zuschauern jede Menge Spaß und für das Jahr 2005 Grund genug, mit einem Oldtimer-Nachbau wieder dabei zu sein. Die 3. DMFV-Segler-Classic findet am 3. und 4. September auf dem Segelfluggelände in Bietigheim-Löchgau statt. Redaktion
Großsegler
Auch Nachbauten der ersten Generation von GFK-Konstruktionen,
wie hier die ASW-15B (Erstflug 1968) von Airworld,
gehören zu den Oldtimern für die Segler Classics
Perfektes Umfeld, hervorragende Wetterbedingungen
und perfekte Oldtimer-Modelle hier Ka-6E und
Weihe vor einer Wilga-Schleppmaschine
machten das Oldtimer-Meeting im Taunus zum unvergesslichen Erlebnis
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![]() Die außergewöhnlichen Nachbauten, wie hier der Lastensegler DFS-230 (Spannweite 5,10 m, Gewicht 14 kg) von Michael Wenzel, gehörten zu den Highlights |
Diesen Beitrag und noch viel mehr finden Sie in AUFWIND Ausgabe 2/2005 Das komplette Inhaltsverzeichniss 2/2005 Zur Heftbestelluwng bitte hier entlang. © AUFWIND 2004 |