Um die Beziehung zwischen Kunde und Hersteller zu intensivieren bzw. zu schaffen gibt es viele Möglichkeiten. Insbesondere im Modellflugbereich gewinnt die Veranstaltung entsprechender Meetings zunehmend an Interesse. Der außergewöhnliche „Shark XL“ – Testbericht in AUFWIND 6/2004 – ist sicher eines der leistungsfähigsten Serien-Zweckmodelle im Großseglerbereich und hat eine beachtliche Anzahl zufriedener Kunden gefunden.

Das Logo Team um Dr. Michael Wohlfahrt als Hersteller (www.logo-team.biz) wollte Kunden und Interessenten des „Shark XL“ im Rahmen eines ungezwungenen Meetings kennen lernen und zusammen bringen.

Veranstaltungsort des 1. „Shark XL“-Meetings am 23. April war der Modellflugplatz Langholz der Modellfluggruppe Buttikon-Schübelbach (www.mgbuttikon.ch) am südlichen Ende des Zürichsees in der Schweiz. Durch Christian Hanke vom Logo-Team konnte der dortige Vorstand Bruno Dürst für diese Idee gewonnen werden. Viele „Shark XL“-Piloten aus Österreich, der Schweiz und Deutschland folgten der Einladung. Vorrangiges Ziel des Meetings war es, Kritik und Ideen zu hören, Antworten auf Fragen zu geben und nicht zuletzt potentiellen Kunden im Lehrer/Schüler-Betrieb die Möglichkeit zum Testen zu geben.


Volle Kraft voraus: Steigflug eines Elektro-„Shark XL“. Die vielfältigen Motorisierungs- und Akkuvarianten sorgten für ausgiebigen Gesprächsstoff während des Meetings


Nach dem obligatorischen Briefing und der Einweisung in die Verhaltensregeln am Flugplatz stellte Dr. Carsten Zülch die Entwicklungen des Logo-Teams seit 1990 vor. Der „Shark XL“ wurde dann in verschiedenen Elektro-Versionen präsentiert. Für die Seglerversionen standen bullige Schleppmaschinen sowie zwei Hochstartwinden zur Verfügung. Dr. Michael Wohlfahrt präsentierte seine HLG-Kreation „Kohlibri“ des Logo-Teams mit eindrucksvollen Schleuderstarts. Interessant war aber auch die F3B-Demonstration durch das Logo-Team. Thomas Schorb erläuterte die Umweg-Hochstarttechnik, die Aufgabenstellung und die erforderliche Flugtaktik anhand von Vergleichsflügen zwischen einem „Wobbegong“ und einem „Shark XL“.


Dr. Michael Wohlfahrt demonstrierte das F3K-Modell „Kohlibri“


Die Begrüßungstafel der MG Buttikon

Für die „Shark XL“-Piloten wurde am Nachmittag noch ein kleiner Wettbewerb veranstaltet: Mit maximal drei Starts mussten genau eine Stunde Flugzeit und zwei Ziellandungen absolviert werden. Sieger wurde Rudi Breier vor Dr. Michael Wohlfahrt und Frieder Scholze.

Zum Abschluss des gelungenen Tages trafen sich die Teilnehmer noch in einem Landgasthof, wo das Logo-Team kurze Vorträge über die Entstehungsgeschichte des „Shark XL“ sowie zum Thema „Winglets, oder nicht Winglets“ präsentierte. Weiterhin berichtete Reinhard Kaufmann über seinen Rekordflug beim Red Bull-Wettbewerb (siehe Bericht in AUFWIND 4/2005).

Redaktion Großsegler

Je nach Wunsch konnte mit der Segler- oder der Elektroversion geflogen werden. Hier Thomas Schorb bei der Programmierung des Senders


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