REPORT

Premierenerfolg

Der 1. Hyperion Flying Day überraschte alle

 

Als sich am 2. Mai um 8 Uhr morgens die aus Dänemark angereisten Hyperion-Piloten um Firmenchef Gudmund Olsson mit AUFWIND-Redakteur Philipp Gardemin auf dem Fluggelände der MSG Keltern in Dietlingen bei Pforzheim trafen, wusste noch keiner, was auf sie zukommen würde. Die MSG Keltern hatte bereits einen prima organisierten und gut besuchten 1. Mai-Elektroflugtag am Vortag hinter sich. Das Wetter spielte mit frühsommerlichen Temperaturen und wenig Wind mit. Doch hatten die Modellflieger überhaupt Interesse daran, die Flugzeuge von Hyperion im Lehrer/Schüler-Betrieb zu fliegen?

21 Flugmodelle aus dem aktuellen Hyperion-Programm wurden aufgebaut. So zum Beispiel die Top-Neuheit 2009 „Wolf Samson II“, die kleinen vor- bildgetreuen Modelle „Cessna Bird Dog“, „Cessna 182“ und „P-51 Mustang“ sowie die vielen kleinen und größeren Kunstflugmodelle. Hyperion-Teammitglied Bo Kristensen war dann auch der Herr über Ersatzteillager, Stromaggregat, acht Ladegeräte und unzählige LiPo-Packs. Er sorgte dafür, dass die Modelle stets flugbereit waren. Das Hyperion-Team – bestehend aus Firmenchef Gudmund Olsson, den Piloten Flemming Nielsen und Kristian Batenburg sowie Technik-Mann Bo Kristensen – wurde tatkräftig unterstützt durch die deutschen Show-Piloten Max Ebert, Andreas Bredl und Gerhard Hansmann, dem Franzosen Damien Trompette sowie mehrere Teilnehmer, die mit ihren mit Hyperion-Komponenten ausgestatteten Modellen gekommen waren.

Und dann standen auch schon die ersten Interessenten an der Anmeldung. Die Modelle wurden zuvor in vier Gruppen aufgeteilt, die jeweils von einem der Piloten betreut wurden. Die Interessenten am Lehrer/Schüler-Fliegen suchten sich ein oder zwei Modelle aus, wurden auf der Liste eingetragen und kamen der Reihe nach zum Einsatz. Alle Modelle und Sender waren mit 2,4-GHz-„Spektrum“-Komponen­ten ausgestattet. Als zeitaufwändig jedoch erwiesen sich die vier unterschiedlichen Knüppelbelegungen, die auch alle fast gleich oft gefragt waren. Das Hyperion-Team hatte sich vor allem auf Mode 1 und Mode 2 eingestellt, baute und programmierte dann aber spontan zwei der vier Schülersender um. Fast durchgehend waren ständig mindestens zwei Modelle in der Luft. Die Erfahrungsbreite der Teilnehmer reichte vom fortgeschrittenen Einsteiger bis zum erfahrenen F3A-Profi. Dementsprechend ließen die Hyperion-Lehrer ihren Schütz- lingen auch mehr oder minder viel Bewegungsfreiheit an den Knüp- peln.

So wurden im Laufe von vier Stunden insgesamt 61 Lehrer/Schüler-Flüge durchgeführt. Unterbrochen wurde nur für zwei Show-Blocks á 15 Minuten und für eine einstündige Mittagspause, in der dann freies Fliegen stattfand. Hyperion-Chef Gudmund Olsson war überwältigt von dem Interesse, das seinem Team und den Produkten zuteil wurde. Eine Neuauflage der Veranstaltung soll in jedem Fall stattfinden, aller Voraussicht nach wieder um den 1. Mai herum in Dietlingen. Weitere Vereine in Deutschland und in der Schweiz haben schon Interesse an der Durchführung eines Hyperion Flying Day angemeldet. AUFWIND wird zeitnah berichten.

Redaktion
Bilder: Philip Herzog


Die Kommandozentrale von Hyperion. Stets alles im Griff hatte hier Bo Kristensen.




Die Interessenten am Lehrer-Schüler-Fliegen boten die ganze Bandbreite an Modellbauerfahrung; vom fortgeschrittenen Anfänger bis zum erfahrenen Kunstflugspezialisten.


Die Vereinsmitglieder der MSG Keltern (orange) hatten ganze Arbeit geleistet, um dem Hyperion-Team (hellblau) und den Teilnehmern ein standesgemäßes Event zu bieten.


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Die „Wolf Samson II“ ist die Topneuheit des Jahres und wurde dementsprechend oft auch von Schülern geflogen.


Als absolutes Top-Modell in der Gunst der Piloten erwies sich die kleine „YAK-55 Russian Team“. Hyperion-Pilot Gerhard Hansmann war ein gefragter Mann.



Das Kunstflugmodell „Helios“ gibt es in drei Größen. Alle drei zusammen wurden vom Hyperion-Team in einer Kunstflugshow vorgeflogen.

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Auch Airmix-Chef Egon Becker - hier im Interview mit Hyperion-Chef Gudmund Olsson – ließ es sich nicht nehmen die Veranstaltung auf den Chip zu bannen und einen ausführlichen Filmbeitrag unter www.airmix.de zu veröffentlichen.

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Franck Picard aus Frankreich brachte diesen „Pilatus Turbo Porter“ mit Hyperion-Antrieb mit und zeigte damit beeindruckende F-Schlepps auch großer Scale-Segler.


AUFWIND-Autor Frank Steinmetz nahm die vielen Kilometer aus dem Süden Berlins auf sich, um mit seiner „Extra 330L“ mit Hyperion-Antrieb teilzunehmen

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Modellbaufachhändler LAS bot (nicht nur) Hyperion-Produkte vor Ort an.

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Auch Stefan Höllein ließ sich die Chance des Live-Erlebens von Hyperion nicht entgehen und flog in den Pausen sein F3J-Modell eindrucksvoll vor

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Auch die „Extra 260“ war ein viel gefragtes Modell und wurde bis zur letzten Minuten bewegt.



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