Der Wunsch vieler Modellsegelflug- und Oldtimerfreunde nach einem Treffen wurde in Zusammenarbeit von DMFV-Großseglerreferent Walter Peter und AUFWIND am 24. und 25. Mai realisiert. Die erste Veranstaltung dieser Art unter dem Namen „Segler Classics“ fand auf dem Wächtersberg bei Wildberg im Nordschwarzwald statt.

Die dort beheimatete Modellfluggruppe mit ihrem Vorsitzenden Falk Waidelich stellte sich spontan als Ausrichter für das Treffen zur Verfügung. Und die Vorarbeiten sollten mehr als belohnt werden: Bei wolkenlosem Himmel und Temperaturen um die 25° C trafen ca. 50 Modellflugpiloten mit über 80 Oldtimern auf dem Wächtersberg ein. Unter den Teilnehmern waren auch Piloten aus Österreich und der Schweiz vertreten. Die Veranstalter waren aufgrund dieser Resonanz schlichtweg „platt“.


Arnold Hoffmann aus Freiburg voller Konzentration beim Steuern seines „Meteor“. Er kann als Belohnung für den 1. Platz zukünftig seine Modelle aus einem Graupner-Stuhl heraus steuern



Bernd Straßburger brachte diese herrliche „ASK-13“ mit 5,33 m Spannweite mit auf den Wächtersberg


Ein stolzer Gerhard Schmohl mit seinem „SG-38“ (3,4 m). Vorbildgetreu präsentierte er das Modell. Selbst die Pedale und der Steuerknüppel bewegen sich bei entsprechenden Ruderbewegungen


Farbenvielfalt bei den „Segler Classics“: Von gelbrot lackierten Wilgas bis hin zum Grün-Weiß gestalteten Lastensegler


Der größte Oldtimer auf dem Wächtersberg war der „DFS Reiher III“ von Wolfgang Heilenz: 9 m Spannweite und 18,4 kg Gewicht. Der Transport erfolgt in einem „Sprinter“ von Mercedes. Leider verzichtete Wolfgang auf einen Start – schade


Oldtimerrumpfbau in Perfektion. Der Bergfalke von Arnold Hoffmann, Spannweite 6,5 m


Eine Augenweide: Links der „Fafnir II“ von Thomas Schmidt mit 6,66 m Spannweite und rechts der „Fafnir I“ von Adolf Geier mit 6,3 m Spannweite


Die seit Jahren immer wieder angedachte Idee eines solchen Treffens wurde somit ein voller Erfolg. Vor allem am Samstag wurde geflogen, was das Zeug hielt. Die Bandbreite der gezeigten Modelle reichte vom „SG-38“ über Lastensegler bis hin zu modernen Konstruktionen, wie zum Beispiel der „Standard-Libelle“ und der „BS-1“. Viele Fragen zu ihren Konstruktionen und technischen Details mussten die Modellbauer an beiden Tagen beantworten, so kam auch die Fachsimpelei nicht zu kurz. Als kleiner Anreiz wurde eine rein subjektive Bewertung der Modelle und der Flüge durchgeführt – allerdings konnte jeder Pilot frei über eine Teilnahme an der Bewertung entscheiden.

Der erste Platz wurde von Arnold Hofmann mit seinem „Meteor“ belegt (siehe Bericht in AUFWIND 4/2003), der zweite Platz ging an Alexander Frisch mit einer „Wilga“ und der dritte Platz wurde von Andreas Hörer mit einer „Ka-6cr“ belegt. Als Preise gab es Produkte von Graupner (...vielen Dank an Wolfgang Eckel) und Freiabonnements von AUFWIND.

Rolf Haselmeier


„Rhönsperber“ von Wolfgang Heilenz mit einer Spannweite von 7,5 m. Perfekt gebaut bis ins Detail

Einige Knickflügler beim Fotoshooting. Eleganz ist keine Frage des Baujahres. In der Bildmitte die gelbe „Moswey 4a“, gebaut von Peter Zanella aus Innsbruck


Das originalgetreu nachgebaute Cockpit der französischen „Bijave“ (Spannweite 6,30 m). Gebaut von Arnold Hoffmann, wurde dieses Modell von Thomas Budszus geflogen

Die „Mucha-Standard“ von Walter Herdfelder (5 m Spannweite) fiel durch ihre orange Lackierung optisch besonders auf


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